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Spielzone (ab 15)

von Tanja Dückers

Zwei Straßen in Berlin, unterschiedliche Menschen die nebeneinander her leben, ganz normal, offensichtlich anonym und doch ist alles miteinander verbunden. Und wenn nur durch die Straße, in der sie alle wohnen.

Da sind zum Beispiel Elida und Jason, zwei Paradiesvögel in Neukölln, die in schrillen 70er Jahre - Klamotten herumlaufen, in mehr oder minder seriösen Jobs Geld verdienen, meist aber Musik hören und in der Badewanne liegen. Von den Nachbarn werden die beiden Traumtänzer neugierig beobachtet. Es entsteht das Bild einer Stadt zwischen Provinzialität und Szeneleben. Auf der Suche nach dem immer wieder neuen Kick stellen sich bald Gewöhnung und Überdruss ein. Und plötzlich geht es einfach wieder
um so etwas Altmodisches wie Liebe. Ausgehend von Tanja Dückers Roman Spielzone wird ein Plateau geschaffen, auf dem eine Reihe merkwürdiger Geschichten und schräger Gestalten spazieren.

"Die Überzeugungskraft und Wandlungsfähigkeit der Akteure, die in Spielzone ganz nah dran sind an der eigenen Realität, fesselt und frappiert. (...) Nur zwei Figuren seien hier stellvertretend für das talentierte Ensemble genannt. Die Darstellerinnen der Laura und Katharina verkörpern in all ihrer zerbrechlichen Verletzlichkeit und Wut Ängste und Sehnsüchte einer zutiefst verunsicherten Generation."
(Weser Kurier)

Koproduktion von junge akteure und moks

Inszenierung und Bühne
Joachim von Burchard
Choreografie Heiko Büter
Musik Jan Exner
Dramaturgie Martin Thamm

Mit Lena Kluger, Jelena Mitschke, Seyneb Saleh, Mira Sonneborn, Tanja Spinger, Jennifer Toman, Janntje Worreschk; Mathias Bleier, Josh Immendorf, Jonas Jacobsen, Jochen Klüßendorf, Sebastian Schneider

Fotos: Lea Dietrich



Premiere 19. Mai, 20 Uhr

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